Jagdprüfung Oberösterreich, Wildökologie: alle 141 Fragen
Alle Fragen aus dem Bereich Wildökologie zum Jagdprüfung Oberösterreich, jede mit der richtigen Antwort.
- 5001Was sind die Ziele des Naturschutzes?
- 5002Was versteht man unter konservierendem Naturschutz?
- 5003Was versteht man unter defensivem Naturschutz?
- 5004Was versteht man unter regenerierendem Naturschutz?
- 5005Was versteht man unter Vertrags-Naturschutz?
- 5006Was bedeutet FFH-Richtlinie?
- 5007Was sind Neobiota?
- 5008Was sind Naturgüter?
- 5009Was bedeutet Renaturierung von Fließgewässern?
- 5010Welche Feuchtbiotop-Typen sind besonders schützenswert?
- 5011Was ist die Rote Liste? Nennen Sie drei Arten, die dort gelistet sind!
- 5012Was verstehen Sie unter „Straußregel“ im Bezug auf geschützte Pflanzen?
- 5013Was versteht man unter einem Naturpark?
- 5014Wie unterscheidet sich ein Naturschutzgebiet von einem Landschaftsschutzgebiet?
- 5015Was regelt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen?
- 5016Welche Genehmigung im Zusammenhang mit dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen gibt es (gilt auch für Teile der geschützten Arten, z.B. Trophäen)
- 5017Nennen Sie die Eckpunkte von „Natura 2000“!
- 5018Nennen Sie 3 besonders schützenswerte Biotope!
- 5019Nennen Sie 3 Beispiele anerkannter Naturschutzorganisationen!
- 5020Welche Tierarten sind in der Federwildmanagementverordnung erfasst?
- 5021Worauf zielt die Federwildmanagementverordnung ab?
- 5022Wie funktioniert ein Vogelmonitoring im Zuge der Federwildmanagementverordnung?
- 5023Wozu dient ein Monitoring bei ganzjährig geschonten Vogelarten?
- 5024Wie hoch darf das Entnahmekontingent bei Auer- und Birkwild maximal sein?
- 5025Erläutern Sie die gemeinsamen Ziele von Jagd und Naturschutz!
- 5026Beschreiben Sie die Tätigkeiten, bei denen der Jäger im Sinne des Naturschutzes arbeitet!
- 5027Erläutern Sie die gesetzlichen Grundpfeiler des Naturschutzes!
- 5028Erklären Sie den Begriff Wildtierkriminalität und deren Motive!
- 5029Erläutern Sie, warum Biotopvernetzungen ein Grundanliegen des Naturschutzes sind!
- 5030Erklären Sie Naturschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit ÖPUL-Förderungen!
- 5031Sind Ihrer Meinung nach Jagd und Naturschutz vereinbar? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo kommt es zu Kontroversen?
- 5032In einem Revier zieht ein Uhu-Paar 4 junge Uhus auf. Der Jäger findet in der Nähe des Horstes zahlreiche Feldhasenreste. Er entschließt sich zum Schutz der Hasenpopulation zwei der drei jungen flüggen Eulen zu erlegen. Diskutieren Sie die Situation!
- 5033Nachdem der Höckerschwan kaum mehr natürliche Feinde hat, vermehrt sich dieser an den großen Seen Oberösterreichs erheblich. Die revierlosen Jungschwäne weichen den dominanten Paaren aus und sammeln sich in den nahen Wiesen zum Weidegang. Die Folgen sind erhebliche landwirtschaftliche Schäden. Wie hat sich die Jagd zu verhalten?
- 5034Was versteht man unter dem Begriff Ökosystem?
- 5035Nennen Sie drei wesentliche Faktoren, welche die Habitat-Qualität für Rehwild beeinflussen!
- 5036Worin liegt der Unterschied zwischen der biotischen und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit eines Biotops?
- 5037Welche Komponenten sind für Sozialstruktur einer Wildtierpopulation wesentlich?
- 5038Was bezeichnet man als „jagdlich nutzbarer Überschuss“?
- 5039Nennen Sie drei verschiedene natürliche Regelmechanismen zwischen Wildtieren und deren Umwelt und führen Sie jeweils ein Beispiel an!
- 5040Was versteht man unter Indikatorpflanzen?
- 5041Welche wildökologischen Probleme führen im Grünland zum Rückgang des Niederwildes?
- 5042Was versteht man unter dem Begriff Biozönose?
- 5043Nennen Sie jeweils drei biotische und abiotische Umweltfaktoren!
- 5044Was ist eine ökologische Nische? Nennen Sie dazu ein Beispiel!
- 5045Was versteht man unter einem Nahrungsopportunisten? Nennen Sie ein Beispiel!
- 5046Was bedeutet „nachhaltig“ in der Jagd?
- 5047Was sind die (gesetzlich verankerten) Hauptaufgaben der Jagd?
- 5048Welche (Populations)regelmechanismen kennen Sie?
- 5049Was bezeichnet man als ökologische Sukzession?
- 5050Was versteht man unter dem Begriff Wildökologie?
- 5051Nennen Sie drei wesentliche Biotoprequisiten für Auerwild!
- 5052Worin liegt der Unterschied zwischen einem Nahrungsgeneralisten und einem Nahrungsspezialisten? Nennen Sie je ein Beispiel!
- 5053Was sind Konsumenten erster, zweiter und dritter Ordnung?
- 5054Nennen Sie drei Wildtierarten, für die Sozialstrukturen besonders wichtig sind!
- 5055Was versteht man unter „regenerierendem Naturschutz“?
- 5056Was ist eine ökologische Falle?
- 5057Definieren Sie den Begriff „ökologische Nische“!
- 5058Was versteht man unter dem Begriff Ökologie?
- 5059Was bedeutet Habitatfragmentierung?
- 5060Welche Konsequenzen ergeben sich aus einer Habitatfragmentierung?
- 5061Was ist eine Inzuchtdepression?
- 5062Ordnen Sie folgende Beispiele den richtigen Nahrungsebenen zu! Reh – Buchenblatt – Bakterien – Luchs/ Produzenten – Konsumenten 1. Ordnung – Konsumenten 2. Ordnung - Reduzenten
- 5063Warum ist Blei ein Problem?
- 5064Was versteht man unter Vertragsnaturschutz?
- 5065Was hat eine Populationspyramide mit der Jagd zu tun?
- 5066Was versteht man unter dem Begriff Ökosystem?
- 5067Was ist ein Konzentratselektierer?
- 5068Was ist bei der Fütterung von Rehwild zu beachten?
- 5069Nenne 3 wesentliche Faktoren, welche die Habitat-Qualität für Rehwild beeinflussen!
- 5070Worin liegt der Unterschied zwischen der biotischen und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit eines Biotops?
- 5071Welche Komponenten sind für Sozialstruktur einer Wildtierpopulation wesentlich?
- 5072Was bezeichnet man als „jagdlich nutzbarem Überschuss“?
- 5073Nenne 3 verschiedene natürliche Regelmechanismen zwischen Wildtieren und deren Umwelt und führe jeweils ein Beispiel an!
- 5074Was versteht man unter Indikatorpflanzen?
- 5075Welche wildökologischen Probleme führen im Grünland zum Rückgang des Niederwildes?
- 5076Welche Tiere sind durch das Naturschutzgesetz geschützt?
- 5077Nennen Sie jeweils ein Beispiel zu folgenden ökologischen Begriffen: Großprädator - Nahrungsopportunist – Neozoon - Endkonsument
- 5078Was ist ein Biotopverbundsystem?
- 5079Welche Maßnahmen eigenen sich zum Erreichen von Biotopverbundsystemen?
- 5080Was ist ein Neophyt? Nennen Sie mindestens drei Beispiele!
- 5081Sind Jagd und Naturschutz vereinbar?
- 5082Welche Formen des Naturschutzes kennen Sie?
- 5083Was bedeutet Wildökologie?
- 5084Welche Umweltfaktoren kennen Sie?
- 5085Was versteht man unter „Nahrungsopportunist“?
- 5086Was ist Fallwild?
- 5087Was sind Reduzenten?
- 5088Definieren Sie den Begriff „Biozönose“?
- 5089Definieren Sie Begriffe „Generalist“ und „Spezialist“!
- 5090Wie lautet die Einheit der Wilddichte beim Schalenwild?
- 5091Was ist ein Einstand?
- 5092Was versteht man unter Territorium?
- 5093Was sind die Folgen von intraspezifischem Stress?
- 5094Welche drei Aussagen können zur Räuber-Beute-Beziehung gemacht werden?
- 5095Welche Biotoprequisiten sind für Raufußhühner essenziell?
- 5096Definieren Sie den Begriff „Ökologie“!
- 5097Was versteht man unter einem Biotop?
- 5098Nennen Sie je drei abiotische und drei biotische Faktoren!
- 5099Die Fotosynthese ist die Grundlage aller Ökosysteme – wie läuft sie ab?
- 5100Durch welche Gestaltungsmaßnahmen kann die Biotoptragfähigkeit erhöht werden?
- 5101Der Begriff „Wildbewirtschaftung“ wird heute vom Begriff „ökologisch orientiertem Wildtiermanagement“ abgelöst. Erklären Sie beide Begriffe und diskutieren Sie, warum die modernere Version zeitgemäßer ist!
- 5102Welche Rolle spielt die „kompensatorische Sterblichkeit“ für die Jagd? Erklären Sie den Zusammenhang anhand eines frei gewählten Beispiels!
- 5103Erklären Sie den Begriff der FFH-Richtlinie und deren Bedeutung für die Jagd!
- 5104Erklären Sie den Begriff „Randlinie“. Welche Bedeutung haben Randlinien für die Jagd?
- 5105Erklären Sie den Begriff „Habitatfragmentierung“! Welche ökologischen Folgen entwachsen daraus und wie kann den meist negativen Folgen vorgebeugt werden?
- 5106Erklären Sie eine ökologische Nische! Welche Rolle spielt sie bei der Jagd?
- 5107Klassisches Grün, Camouflage oder orange? Bei welchen Jagdmethoden ist Ihrer Meinung nach welches jagdliche Outfit angebracht? Nennen Sie einige Beispiele!
- 5108Erklären Sie, warum eine gemusterte Warnweste gleichzeitig die höchste Sicherheit und einen sehr guten Tarneffekt erzielt!
- 5109Was verstehen Sie unter dem Begriff „Stoffkreislauf“?
- 5110Erklären Sie das Prinzip einer natürlichen Regulation in einem Ökosystem
- 5111Welche Großprädatoren gibt es in Österreich? Wie ist das Zusammenleben mit dem Menschen geregelt?
- 5112Was ist im Falle eines Wolfsrisses bei einem Schaf zu tun?
- 5113Erklären Sie den Begriff „Inzuchtdepression“ und deren Konsequenzen für die Jagd!
- 5114Erklären Sie den Prozess einer Sukzession und die Zusammenhänge mit der Jagd!
- 5115Diskutieren Sie einen Zusammenhang zwischen Konkurrenz und Stress!
- 5116Unterscheiden Sie zwischen ökologischer und schadensabhängiger Biotoptragfähigkeit!
- 5117Welches Ziel verfolgt ein Altersklassenabschuss beim Rotwild? Begründen Sie Ihre Antwort!
- 5118Erklären Sie die Aussagen des §2 des OÖ JagdG 2024 („[…] artenreichen, gesunden und den Lebensraumverhältnissen angemessenen Wildbestand zu erzielen und zu erhalten, insbesondere auch zum Zweck der Wildschadensverhütung, …“) aus ökologischer Sicht!
- 5119Vergleichen Sie die Zuwachsrate und den jagdbaren Überschuss!
- 5120Erläutern Sie die Unterschiede zwischen Populationsstruktur und Populationsdynamik!
- 5121Was versteht man unter „wildökologischer Raumplanung“? Erklären Sie den Begriff und führen sie exemplarisch Maßnahmen an!
- 5122Aus welchen Gesichtspunkten kann eine tragbare Wilddichte beurteilt werden?
- 5123Beschreiben Sie ein typisches Wald-Ökosystem! Führen Sie passende Beispiele an!
- 5124Erläutern Sie die Unterschiede zwischen ökologischer und physiologischer Potenz von Pflanzen!
- 5125Beschreiben Sie ein Hochmoor als Ökosystem! Welche ökologischen Rahmenbedingungen sind typisch?
- 5126Welche Bedeutung haben Biotopgrenzen (z.B. Waldrand) für das Wild?
- 5127Erklären Sie den Begriff „ökologische Falle“ und beschreiben Sie ein Beispiel!
- 5128Was versteht man unter Lebensraumvernetzung? Warum ist sie wichtig und beschreiben Sie mögliche Maßnahmen?
- 5129Ein Landwirt beklagt sich bei Ihnen wegen eines jungen Bockes, der in der Lärchen(rein)kultur mehrere Setzlinge verfegt hat. Wie werden Sie mit dieser Situation umgehen? Argumentieren Sie gegenüber dem Landwirt unter Einbeziehung ökologischer Fakten!
- 5130„Jagd ist angewandter Naturschutz“- wie argumentieren Sie diesen Slogan in der Öffentlichkeit?
- 5131Goldschakal, Waschbär und Mink, aber auch der Signalkrebs oder die Wanderratte – sie alle sind Tierarten, die als Neozoen bezeichnet werden. Grundsätzlich ist der Begriff eher negativ besetzt und wird oft als Bedrohung für ein Ökosystem verstanden. Wie weit stimmt das tatsächlich? a)Unterscheide die beiden Begriffe „Neozoon“ und „invasive Art“!
- 5132b)Bei einem Reviergang treffen Sie auf eine Person, die in einem Plastikbeutel zwei schwarzrote Krebse trägt. Auf die Frage, was sie damit vor hat, antwortet Ihnen die Person, dass sie ihr Aquarium aufgegeben hat und die beiden Krebse nun hier im Bach frei lassen möchte. Klären Sie die Person auf!
- 5133Annahme: Der Winterbestand einer Rehwildpopulation musste aufgrund eines hohen Verbissgrades erheblich reduziert werden. Die betroffenen Jäger/ Jägerinnen klagten aber bereits über zu wenige und schwache Kitze und wollten deshalb nicht noch mehr entnehmen. Obwohl sich in den folgenden Jahren die Verbisssituation deutlich verbessert hat, erhöhte sich die Abschusszahl und die körperliche Qualität der Kitze. Erklären Sie dieses Phänomen mit populationsökologischen Grundlagen!
- 5134Tarnung und Warnung sind vorwiegend tierische Strategien zur Feindvermeidung. Aber auch für Jägerinnen und Jäger spielen sie eine große Rolle. Tarnung ermöglicht es, weiter ans Wild zu kommen. Warnfarben machen die Gesellschaftsjagd sicherer! Welches Warn- Design ist dabei Ihrer Meinung nach ein brauchbarer Kompromiss. Argumentieren Sie Ihre Antwort ausführlich!
- 5135„Die Jagd ist nicht mehr zeitgemäß, man solle doch die Natur den Wildstand regeln lassen“. So die Meinung manche Jagdskeptiker. Wäre es Ihrer Meinung nach möglich, die Natur sich selbst zu überlassen und würde sich ein Gleichgewicht einstellen?
- 5136Vor allem Feldreviere im Kulturland sind aufgrund ihrer Eintönigkeit oft für Wildtiere wenig interessant. Welche Habitatverbesserungsmaßnahmen bieten sich dem Jäger/der Jägerin, sein/ihr Revier attraktiver zu gestalten? Erklären Sie die ökologische Wirkung der einzelnen Maßnahmen!
- 5137Wildtierpopulationen werden sowohl durch natürliche Faktoren als auch durch den Menschen beeinflusst. Erkläre diesbezüglich die Rolle der Jagd in der nachfolgenden Grafik!
- 5138Der Abschussplan wird in Oberösterreich über die Lebensraumbeurteilung erstellt. Vergleichs- und Weiserflächen machen den Zusammenhang zwischen Waldverjüngung und Wildeinfluss sichtbar. Erklären Sie das Prinzip der Lebensraumbeurteilung durch Vergleichs- und Weiserflächen. Was hat dieses System mit Ökologie zu tun?
- 5139Die Hasenpopulation nimmt landesweit aus unterschiedlichen Gründen kontinuierlich ab. Diskutieren Sie mit welchen existenziellen Problemen der Feldhase zu kämpfen hat und wie die Jägerschaft zumindest lokal bestandesfördernd eingreifen kann!
- 5140Mehrere Waldbesitzer in einem Tal klagen neben unkontrolliertem Radtourismus über stetig wachsenden Wildverbiss durch Rotwild in steilen Gebieten. Welche Ursachen und Zusammenhänge könnten hier vorliegen? Welche Maßnahmen würden Sie vorschlagen?
- 5141Eine Bäuerin fordert sie immer wieder auf, doch möglichst viele Füchse zu schießen, weil diese, ständig Hühner stehlen. Wie werden sich die Verläufe der beiden Kurven im Revier verändern, wenn Sie ihrer Bitte intensiv nachkommen? Welche Konsequenzen könnten daraus entwachsen?
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