Frage 5130 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

„Jagd ist angewandter Naturschutz“- wie argumentieren Sie diesen Slogan in der Öffentlichkeit?

In der Prüfung beantwortest du diese Frage frei. Überleg dir deine Antwort und vergleiche sie dann mit dem amtlichen Antwortvorschlag.

Antwortvorschlag anzeigen

Antwortvorschlag zu Frage 5130

Selektiver Abschuss im Rahmen der kompensatorischen Sterblichkeit erhält den Wildbestand gesund, hält den Wildstand auf dem Niveau der wirtschaftlichen Tragfähigkeit (sichert die Verjüngung des Waldes) und ersetzt die Aufgabe der (fehlenden) Großprädatoren (Bär, Luchs, Wolf, …) Einbringen von Verbissgehölzen hilft den Grundbesitzern und erhöht die Biodiversität Die konsequente Bejagung von Prädatoren im Kulturland fördert die Artenvielfalt auch nicht jagdbarer Tiere Biotopverbesserungsmaßnahmen(Hecken, Äsungsflächen, Spätmähwiesen,…) unterstützen Bodenbrüter, Kleinsäuger, Singvögel, Insekten,… und fördern damit die Biodiversität Jäger wissen im Revier Bescheid (vorkommende Arten, Horste, Baue, seltene Tier- und Pflanzenvorkommen!) Jäger sind meist die ersten, die Probleme entdecken (Borkenkäfer, Krankheiten, Seuchen, …) Erhaltung von gesunden Wildtierpopulationen durch Entnahme von geschwächten (Alter) und erkrankten (Seuchen, Parasiten) Tieren.
Weiter zu Frage ›