Jagdprüfung Oberösterreich · Theorie

Jagdprüfung Oberösterreich online lernen: mit uns sicher durch die Kommission

Alle Prüfungsfragen des Landesjagdverbands mit Musterantwort, nach Gebieten geordnet. Lerne im Trainer und spiel die mündliche Prüfung als Probe durch, Gebiet für Gebiet.

Mach den Probetest

10 echte Fragen aus dem Prüfungskatalog. Wie viele schaffst du?

Frage 1 von 10
1Auf welches Wild „am Strich“ gejagt?

Überleg dir deine Antwort, deck auf und sag ehrlich, ob du sie gewusst hast.

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Schnepfen, Gänse, Enten
2Ein freilaufender Hund wird mehrmals allein (ohne Hundeführer:in) im Wald angetroffen – wie verhalten Sie sich?

Überleg dir deine Antwort, deck auf und sag ehrlich, ob du sie gewusst hast.

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Wird ein Hund (wiederholt) freilaufend außerhalb der Einwirkung seines/r Besitzer:in angetroffen, sollte der Jagdausübungsberechtigte als erstes mit dem Hundehalter Kontakt aufnehmen. Wenn dies zu keiner Verhaltensänderung führt, wird der Bürgermeister der Wohnsitzgemeinde des Hundehalters informiert, dass eine Auffälligkeit des Hundes vorliegt (z.B. wiederholtes Streunen oder Hetzen von Wild etc.). Nur der Bürgermeister kann bestimmte Anordnungen für das Halten von Hunden mit Bescheid treffen bzw. die Hundehaltung zur Gänze untersagen. Ein Jagdausübungsberechtigter kann sich gegen Eingriffe und Störungen durch unbeaufsichtigt freilaufende Hunde innerhalb der Grenzen seiner rechtlichen Befugnisse aber auch mit einer Unterlassungsklage gegen den Hundehalter zur Wehr setzen. Die Jagdausübungsberechtigten sowie Jagdschutzorgane in Ausübung ihres Dienstes sind befugt, im Jagdgebiet Hunde, die wildernd angetroffen werden, zu töten, und zwar auch dann, wenn sich die Tiere in Fallen gefangen haben. Jagd-, Blinden-, Polizei-, Hirten- und sonstige Diensthunde dürfen nicht getötet werden, wenn sie als solche erkennbar sind, in dem ihnen zukommenden Dienst verwendet werden und sich nur vorübergehend der Einwirkung ihres Herrn entzogen haben. Dies stellt aber keine generelle Befugnis dar, jeden freilaufenden Hund zu töten; die bloße Anwesenheit im Revier reicht nicht aus, vielmehr muss der Hund tatsächlich wildernd angetroffen werden. Ein derartig eindeutiges und unmissverständliches Verhalten wird dann vorliegen, wenn der Hund in Sichtweite das Wild verfolgt, hinter Wild herjagt oder gestelltes Wild reißt. Wenngleich auch ein unbeaufsichtigt im Jagdgebiet umherlaufender Hund eine Gefahr für das Wild darstellen kann, darf er erst getötet werden, wenn er im Zeitpunkt des Antreffens eindeutig wildert. Dabei ist es ohne Belang, welches Verhalten der Hund bisher gezeigt hat. Das Erlegen eines Hundes wegen eines früheren wildernden Verhaltens ist ebenso unzulässig wie das Töten eines wildernden Hundes, der aufgrund seiner Rasse bzw. seiner Größe keine Gefahr für das Wild darzustellen vermag. Die Tötung eines Hundes unter Missachtung dieser Bestimmungen zieht neben einer möglichen Bestrafung wegen einer Übertretung des Jagdgesetzes allenfalls zivil- und strafrechtliche Konsequenzen (Schadenersatz, Sachbeschädigung) nach sich. Dem Eigentümer eines rechtmäßig getöteten Hundes gebührt kein Schadenersatz und der Tierkörper geht in das Eigentum des Jagdausübungsberechtigten über.
3Was versteht man unter einer Wunde?

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Eine Wunde ist eine durch äußere Einwirkung oder Krankheit verursachte Durchtrennung, Beschädigung oder Zerstörung von Haut, Schleimhaut oder Gewebe.
4Bleischrot versus bleifreien Schrot – warum wird Bleischrot verboten und wo gilt dieses Verbot?

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Die sogenannte REACH-Verordnung ist die Europäische Chemikalienverordnung zur Beschränkung chemischer Stoffe. Die Verordnung soll zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt beitragen bzw. diese verbessern. Daher wird auch der Einsatz von Blei in allen Lebensbereichen – so auch der Jagd – überprüft und minimiert. Vor allem in Feuchtgebieten können liegen gebliebene Blei-Schrotkugeln von Wasservögeln aufgenommen werden und als Mahlsteine verwendet werden. Die aggressive Magensäure löst das Blei und es gelangt in den Nahrungskreislauf. Das Verbot gilt in Feuchtgebieten („Feuchtwiesen, Moor- und Sumpfgebiete oder Gewässer, die natürlich oder künstlich, dauernd oder zeitweilig, stehend oder fließend sind und aus Süß-, Brack- oder Salzwasser bestehen, einschließlich solcher Meeresgebiete, die eine Tiefe von sechs Metern bei Niedrigwasser nicht übersteigen“) sowie in einem Umkreis von 100m um diese. Umgangssprachlich wird das Wort „Stahlschrot“ als Sammelbegriff für bleifreie Schrotmunition verwendet. Dabei besteht bleifreie Schrotmunition nicht immer aus Stahl. Sie kann auch aus Zink, Kupfer, Wismut, Weicheisen oder Zinn bestehen. Manche Hersteller bieten für eine besseren Wirkung Patronen mit einer Kombination aus zwei bleifreien Materialien an.
5Wie funktioniert ein Vogelmonitoring im Zuge der Federwildmanagementverordnung?

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Ein Monitoring ist eine Bestandserhebung einer bestimmten Vogelart. Dabei werden die Individuen einer Art in einem definierten Lebensraum gezählt. Mehrere Methoden kommen dabei zum Einsatz (Rufmonitoring, Sichterfassung, Balznachweise, Brutnachweise, …).
6Weiterbildung in der Jagd – keine gesetzliche Verpflichtung! Wie stehen Sie dazu?

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Die Weiterbildung ist eine wichtige Basis für unsere verantwortungsvolle Aufgabe und Tätigkeit als Jäger. Gelerntes Wissen ist am Tag der Prüfung auf dem Höhepunkt und schrumpft, wenn man es nicht erhält. In der Jagd ist dies nicht anders. Ein Jungjäger, der am Tag seiner Jagdprüfung vor erlerntem Wissen strotzt und stolz von Wild und Wald erzählt, steht erst am Anfang einer langen Lehre. Wissen muss nun mit Erfahrung kombiniert werden. Auch der älteste und erfahrenste Jäger lernt immer wieder dazu. Wer denkt, dass man mit dem Ablegen von Prüfungen alles Wissen in sich hat, der irrt. Das ganze Leben ist ein Lernprozess, lebenslanges Lernen eine Notwendigkeit – warum sollte dies im jagdlichen Bereich anders sein? Stehenbleiben ist einem Rückschritt gleichzusetzen. Der OÖ. Landesjagdverband bietet eine Reihe von Weiterbildungsmöglichkeiten an. In verschiedensten Themenbereichen wie jagdpraktische Weiterbildung, aber auch fachspezifische Seminare über nicht direkt jagdliche Themen wie Kommunikationstraining oder forstlich - landwirtschaftliche Inhalte. Es ist wichtig, dass Jäger mit Nichtjägern kommunizieren können, fachlich argumentieren können und sich auch mit anderen Interessensgebieten vertraut machen, die nur am Rande mit Jagd zu tun haben, aber doch Berührungs- und daher potenzielle Konfliktpunkte haben. „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ - Weiterbildung ist zeitgemäß, im eigenen Interesse und unbedingt notwendig, um die Jagd auch in der Öffentlichkeit professionell vertreten zu können! §38 (6) Fortbildungspflicht für beeidete JSO alle 4 Jahre wiederkehrend. Kann binnen 6 Monaten nach Ablauf der 4 Jahre nachgeholt werden, wenn ohne Verschulden, Verhinderung glaubhaft gemacht wird.
7Wie erfolgt die Altersschätzung beim Rehwild?

Überleg dir deine Antwort, deck auf und sag ehrlich, ob du sie gewusst hast.

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Bestimmung nur bis zum ersten Lebensjahr möglich (3Prämolar 3-teilig), dann Altersschätzung durch Zahnabnützung bzw. optischer Eindruck der Trophäe
8Manchmal sind Schutzmaßnahmen gegen Verbiss notwendig. Beschreiben Sie mechanische, chemische und biologische Methoden!

Überleg dir deine Antwort, deck auf und sag ehrlich, ob du sie gewusst hast.

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Mechanisch: Einzäunen einer Aufforstungsfläche, Drahthosen, Schutzblenden für wertvolle Einzelpflanzen Chemisch: Aufbringen von Vergällungsmitteln auf die Triebe, Kalken, Teeren Biologisch: Anbringen von kleinen Mengen ungewaschener Schafwolle oder Schaffett an den Trieben
9Worin bestehen die Aufgaben des ÖKV?

Überleg dir deine Antwort, deck auf und sag ehrlich, ob du sie gewusst hast.

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Führen von Zuchtbüchern, Verwalten der Zwingernamen, Ahnentafel ausstellen. Zuständig für alle Rassen
10Unter welchen Umständen kann Wildfleisch direkt vermarktet werden?

Überleg dir deine Antwort, deck auf und sag ehrlich, ob du sie gewusst hast.

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Können vom Erleger keine Auffälligkeiten vorgefunden werden, hat so bald wie möglich (innerhalb von 36 Stunden) eine weitere Untersuchung durch eine „kundige Person“ zu erfolgen. Die kundige Person bestätigt im Protokollbuch unter „Untersuchung“ mit der Mitgliedsnummer und der Unterschrift die Untersuchung des Wildkörpers und aller Eingeweide außer Magen und Darm. Bestehen keine Bedenken gegen das Fleisch kann eine Direktvermarktung an Konsumenten, Gastgewerbe und Letztverkäufer (Tierkörper im Ganzen, nicht gehäutet, frisch, nicht tiefgefroren) innerhalb von sieben Tagen nach dem Erlegen erfolgen.

So läuft die Jagdprüfung in Oberösterreich

Für die erste Jagdkarte in Oberösterreich legst du die Jagdprüfung vor einer Kommission der Bezirkshauptmannschaft ab. Sie hat einen mündlichen und einen praktischen Teil, einen schriftlichen Teil gibt es nicht.

Im mündlichen Teil fragt dich die Kommission quer durch die Prüfungsgebiete ab: Waffen, Wildhege und Jagdausübung, Wildarten, Wildökologie, Land- und Forstwirtschaft, Fachausdrücke, Jagdhunde, Wildbret und Erste Hilfe, dazu das Jagdrecht.

Im praktischen Teil zeigst du den Umgang mit der Waffe und schießt: 3 Kugelschüsse und 10 Wurfscheiben. Wer den mündlichen Teil nicht besteht, kommt nicht zum Schießen. Ob du bestanden hast, entscheidet die Kommission gemeinsam.

Die Themen der Prüfung

Die 978 Fragen des Katalogs verteilen sich auf diese Bereiche. Im Trainer übst du alle, bis jeder Bereich sitzt.

  • Kenntnis der gebräuchlichen Jagdwaffen99 Fragen
  • Wildhege und Jagdausübung229 Fragen
  • Erkennungsmerkmale und Lebensweise der wichtigsten heimischen Wildarten111 Fragen
  • Wildökologie141 Fragen
  • Grundkenntnisse der Land- und Forstwirtschaft und der Verhütung von Wildschäden88 Fragen
  • Jagdliche Fachausdrücke und Jagdgebräuche100 Fragen
  • Jagdhundehaltung und Jagdhundeführung97 Fragen
  • Behandlung des erlegten Wildes100 Fragen
  • Erste Hilfe bei Unglücksfällen22 Fragen

Wie viele Fragen schaffst du?

10 echte Prüfungsfragen, kostenlos und ohne Anmeldung. Am Ende siehst du, ob es schon für die Prüfung reichen würde.

So lernst du mit uns

Kein stures Auswendiglernen von vorne bis hinten. Der Trainer merkt sich, was du kannst, und übt mit dir genau den Rest.

  1. Probetest machen

    10 echte Prüfungsfragen, kostenlos. Danach weißt du, wo du gerade stehst.

  2. Alle Fragen mit Lösungen

    Der komplette Katalog mit 978 Fragen, jede mit der richtigen Antwort.

  3. Tests, die mitdenken

    Jede Runde stellt die Fragen neu zusammen. Was du falsch hattest, kommt wieder, bis es sitzt.

  4. Bestehen oder Geld zurück

    Fällst du trotz Training durch, bekommst du deine letzte Zahlung zurück.

Voller Zugang

Alle Fragen und Antworten im Online-Trainer

Alles, was du für die Theorieprüfung brauchst, an einem Ort. Ohne Buch, ohne Kurs, auf dem Handy oder am Rechner.

  • 978 FragenAlle mit Lösung
  • 18 in 30 MinutenWie in der Prüfung
  • 9 ThemenbereicheEinzeln gezielt üben

Der komplette Fragenkatalog

Alle 978 Fragen, die drankommen können, jede mit der richtigen Antwort. Du lernst genau das, was abgefragt wird.

Bei jeder Frage siehst du, wie oft andere danebenliegen und welche Antwort sie verwechseln. So erkennst du die Fallen.

Prüfungssimulation wie im Ernstfall

18 Fragen, 30 Minuten, bewertet wie die echte Prüfung: mindestens 27 von 36 Punkten und in jedem Gebiet mindestens 2 von 4.

Jede Runde ist neu gemischt. Danach siehst du sofort, ob du bestanden hättest und was noch fehlt.

Training, das mitdenkt

Der Trainer merkt sich, was du schon kannst. Falsche Antworten kommen wieder, bis sie sitzen, und gelernt ist eine Frage erst, wenn du sie mehrmals mit Abstand richtig hast.

Du übst auch gezielt einzelne Themen oder nur deine Schwachstellen.

Dein Plan bis zur Prüfung

Trag dein Prüfungsdatum ein, und der Trainer verteilt die Fragen auf die verbleibenden Tage. So wartet jeden Tag eine kleine Runde statt alles am letzten Abend.

Am Lernstand siehst du jederzeit, ab wann du prüfungsreif bist.

Preise

Beide Varianten enthalten alle Fragen und Antworten und alle Funktionen des Trainers. Du entscheidest nur, ob du wöchentlich oder einmal zahlst.

Wochenabo

5,90 €pro Woche

  • Alle 978 Fragen und Antworten
  • Alle Funktionen des Trainers
  • Jederzeit kündbar
Jetzt lernen
Kein Abo

Dauerhafter Zugang

29,99 €einmalig

  • Alle 978 Fragen und Antworten
  • Alle Funktionen des Trainers
  • Einmal zahlen, kein Abo
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Für beide Varianten gilt unsere Geld-zurück-Garantie.

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Garantie

Unsere Geld-zurück-Garantie

Wir sind uns sicher, dass du mit dem Trainer bestehst. Falls nicht, erstatten wir dir die letzte Zahlung deines Abos, beim Einmalkauf den vollen Preis.

So einfach geht es: Schick uns innerhalb von 30 Tagen nach der Prüfung eine kurze Mail an [email protected] mit einem Nachweis, zum Beispiel einem Foto deines Prüfungsergebnisses. Ohne Rückfragen, ohne Formular. Die genauen Bedingungen stehen in den AGB.

Häufige Fragen

Wie viele Prüfungsfragen gibt es?

Der Oö. Landesjagdverband veröffentlicht 987 Fragen mit Musterantwort in neun Gebieten. Fragen zum Jagdrecht sind laut Verband nicht enthalten, die lernst du aus dem Jagdgesetz und deinem Kurs.

Gibt es eine schriftliche Prüfung?

Nein. Die Theorie wird in Oberösterreich mündlich vor der Kommission geprüft, dazu kommt das Schießen. Darum übst du hier mit offenen Fragen und Musterantworten statt mit Ankreuzfragen.

Wie funktioniert die Probeprüfung?

Sie zieht je 2 Fragen aus jedem Gebiet. Du antwortest wie vor der Kommission, deckst dann die Musterantwort auf und gibst dir 0, 1 oder 2 Punkte. Eine feste Punktegrenze gibt es in der echten Prüfung nicht, die Probe ist also ein Gradmesser und keine Vorhersage.

Ist das hier die offizielle Prüfung?

Nein. Diese Seite ist ein unabhängiger Trainer zur Vorbereitung und kein Angebot des Landes, einer Bezirkshauptmannschaft oder des Landesjagdverbands.