Frage 8091 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

Prüfungen zeigen wie sehr ein Hund für die verschiedenen Situationen ausgebildet bzw. geeignet ist. Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Prüfungen eines Vorstehhundes und erläutern sie, was die einzelnen Prüfungen aussagen können!

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Antwortvorschlag zu Frage 8091

Anlagenprüfung Bei der Anlagenprüfung werden die Anlagen und das Wesen der Jagdhunde geprüft. Sie ist für die Jagdhundezucht von großer Bedeutung, weil die genetischen Anlagen überprüft werden Feld- und Wasserprüfung Die Feld- und Wasserprüfung ist eine Leistungsprüfung, bei der die Arbeit der Jagdgebrauchshunde vor und nach dem Schuss im Feld und im Wasser geprüft werden. Hierbei kann man erkennen, wie weit sich ein Hund für den jagdlichen Einsatz bei Feld- und Wasserjagd eignet Vollgebrauchshundeprüfung Die Vollgebrauchsprüfung ist die ranghöchste Leistungsprüfung für die Jagdgebrauchshunde. Sie umfasst sämtliche Prüfungsfächer in Feld, Wasser und Wald. Besteht ein Hund diese herausfordernde Prüfung, kann man von einem fermen Jagdhund sprechen, der als Allrounder für sämtliche jagdliche Anforderungen eingesetzt werden kann Bringtreueprüfung Bei der Bringtreueprüfung werden die Jagdgebrauchshunde auf die Verlässlichkeit im Bringen von kaltem Wild ohne Bringbefehl geprüft. Bei einem durchgeprüften Hund kann man davon ausgehen, dass er Wild, welches er im Revier gefunden hat, bringt. Wichtig bei Seuchengefahr oder bei vermehrtem Fallwildaufkommen zur Früherkennung von Krankheitsfällen Schweißsonderprüfung Die Schweißsonderprüfung dient zur Überprüfung der Jagdgebrauchshunde für die Nachsuche auf Schalenwild. Ein geprüfter Hund hat bewiesen, dass er sich auch für schwierige oder langwierige Nachsuchen eignet.
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