Frage 8095 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

“Jagdohne Hund ist Schund“ – absolut richtig oder grundsätzlich falsch? Nehmen Sie dazu Stellung!

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Antwortvorschlag zu Frage 8095

Viele Gründe sprechen für das Führen eines Jagdhundes: Das Jagdgesetz verpflichtet zur Bereitstellung von Jagdhunden im Revier in genügender Anzahl (Gesetzliche Vorschrift:(bis zu 1500ha 1 brauchbarer Hund, pro weitere angefangene 1000ha 1 weiterer brauchbarer Hund.) Weidgerechtigkeit - Verpflichtung des Jägers krankes Wild möglichst rasch zustande zu bringen und von Qualen zu erlösen. Viele Jagdarten wären ohne brauchbaren Jagdhund nicht möglich (Suchen und Finden, Bringen, Zustandebringen des erlegten Stückes bei Wasserjagd, Schweißarbeit) Wildbrethygiene - Durch Hund schnelles Finden des erlegten Wildes möglich. Sonst würde wertvolles Wildbret verludern. Die Haltung eines Hundes ist aber auch finanziell, zeitlich und emotional aufwändig. Wer aus beruflichen, familiären oder persönlichen Gründen Probleme mit einer art- und tierschutzgerechten Hundehaltung hat, sollte im Sinne des Tieres besser darauf verzichten. Das bewusste/ reflektierte Verzichten auf die Haltung eines eigenen Jagdhundes ist besser und verantwortungsvoller als einen Hund schlecht und unzureichend zu halten!
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