Frage 2083 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

Es liegen drei verschiedene Kaliber vor (.243/ 30-06/ 9,3x74). Vergleichen Sie die Innen-, Außen- und Zielballistik der Geschosse. Welches Kaliber würden Sie für die Jagd auf Rehwild empfehlen?

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Antwortvorschlag zu Frage 2083

Innenballistik: Drall muss zum Geschoss passen. Je kürzer der Drall, desto längere und damit schwerere Geschosse können stabilisiert werden. Ansonsten kann es vorkommen, dass das Geschoss taumelt und sich quer stellt. Außenballistik: Flugbahn (Kurve) hängt vom Geschossgewicht ab. Je geringer das Gewicht und je höher die Geschwindigkeit desto gestreckter die Flugbahn (weite Schüsse möglich) Zielballistik: Wildbretzerstörung hängt von Geschwindigkeit des Geschosses ab. Schnelle kleine Geschosse erzeugen hohe Zerstörung (Versulzen, Hämatome)/ langsame massereiche Geschosse wirken je nach Widerstand des Wildkörpers unterschiedlich Weitschüsse bei Rehwild selten – größere Deformierungsgeschosse besser für die Fleischgewinnung. 9,3x74 gedacht für Bewegungsjagden und auf Schwarzwild. Empfehlung: .243 auf Rehwild; 30-06 als mögliches Allroundkaliber
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