Frage 2080 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

Im Rahmen des AEWA (Afrikanisch Europäisches Wasservogel-Abkommen) hat sich auch die EU verpflichtet, bleihaltige Munition für die Jagd auf Wasservögel zu ersetzen. Diskutieren Sie die Problematik um die Bleischrote vor allem in Hinblick auf folgende Fragen: •Worin liegen die Probleme mit bleihal gen Schroten hinsichtlich der Wasservögel •Welche Pro- und Contra-Argumente gibt es für bzw. gegen Blei und deren Alterna - ven •Welche Regelungen gelten derzeit in Österreich

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Antwortvorschlag zu Frage 2080

Aggregation von Bleikugeln vor allem durch den Gezeitenhub/ werden von Wasservögeln als Mahlsteinchen aufgenommen/ starke Säuren im Drüsenmagen lösen Blei  Bleivergiftungen durch Schädigung des Nervensystems! Weicheisen hat geringeres spezifisches Gewicht  größerer Durchmesser (1/2 Nummer) notwendig (schlechtere Deckung) Stahlschrotbeschuss notwendig! Aufgrund u.a. schlechterer Deformationseigenschaften schlechtere Tötungswirkung Stahlschrot (Weicheisen) erhöht Gellergefahr Weidgerechte Schussdistanz etwas niedriger Auf reinen Wasserjagden ist Bleimunition verboten!
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