Frage 4104 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich
Rabenkrähen sind in der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft zunehmend zu einem Problem geworden. Gilt diese Problematik auch für andere Corviden und wie weit können Sie als Jäger Lösungen anbieten?
In der Prüfung beantwortest du diese Frage frei. Überleg dir deine Antwort und vergleiche sie dann mit dem amtlichen Antwortvorschlag.
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Antwortvorschlag zu Frage 4104
• Saatkrähe (geschützt): offene Kulturlandschaft mit Gehölzgruppen. Sehr gerne auf Feldern. Sehr anpassungsfähig
• Aaskrähe (zwei Unterarten: Nebel- und Rabenkrähe): offene Kulturlandschaft mit Gehölzgruppen, aber auch Siedlungsbereiche oder Parks. Sehr anpassungsfähig
• Kolkrabe (geschützt): waldreiche Gebiete oder Gebirgslandschaften. Nicht so anpassungsfähig wie Aasoder Saatkrähe/ verursacht keine landwirtschaftlichen Schäden/ geschützt!
• Weitere Corvidenarten: Elster (u.U. bei großen Populationen als Nesträuber ein Problem)
Eichel- und Tannenhäher, Dohle, Alpendohle, (Alpenkrähe) → alle geschützt
Bejagung der Rabenkrähe in OÖ unter bestimmten Umständen und Zeiten möglich!
„Das Fangen und/oder Erlegen von Rabenkrähen ist in der Zeit von 01. Juli bis 28. Februar, das Fangen und/oder Erlegen von Elstern ist in der Zeit von 01. August bis 28. Februar außerhalb von Naturschutzgebieten und Nationalparks innerhalb eines landesweiten Kontingentes erlaubt“
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