Frage 8076 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

Beschreiben Sie den Ablauf einer Schweißarbeit!

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Antwortvorschlag zu Frage 8076

Meist auf der kalten Wundfährte Riemenarbeit: der Hund wird am Anschuss angesetzt. Er arbeitet ruhig mit tiefer Nase an der Wundfährte am Schweißriemen. Gefundene Pirschzeichen und Wundbett werden verwiesen. Nicht von Fehlfährten irritieren lassen und nicht faseln (lügen). Auf die Riemenarbeit folgt die freie Arbeit. Freie Arbeit: Wird das Schalenwild mit Riemenarbeit nicht zustande gebracht oder das beschossene Wild aufgemüdet (aufjagen), wird der Hund geschnallt (von der Schweißleine gelassen = frei arbeiten) und soll selbstständig auf der Wundfährte bis zum Stück folgen. Dann soll er das gefundene Stück totverbellen oder totverweisen (Laut oder Bringsel). Lebt das Wild noch kommt es zu einer Hatz (Hetzjagd), starkes Wild (Schwarzwild, Hirsch) wird in der Bail gehalten, das heißt gestellt und verbellt (Jäger gibt dann Fangschuss), schwaches Wild – (Rehwild) wird selbstständig abgetan (erdrosseln) Totverbeller: gibt so lange Laut bis Hundeführer kommt. Vorteil: schwieriges Gelände kann vom Hundeführer umgangen werden. Totverweiser (Freier Verweiser) – nachdem er gefunden hat, kehrt er zum Herrn zurück und zeigt wo sich das Stück befindet. Nachteil: über „Stock und Stein“ Bringselverweiser: 15 cm langes Lederstück, das an der Halsung, mithilfe eines kurzen Bindfadens angebracht ist. Hat der Hund gefunden, wirft er sich das Bringsel in den Fang, kehrt zum Führer zurück und bringt ihn zum Stück
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