Frage 8075 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

Beschreiben Sie die drei prüfungsrelevanten Einsatzgebiete beim Vorstehhund!

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Antwortvorschlag zu Frage 8075

Feldarbeit: Systematisches Suchen und Finden von Wild mit Einsatz der Nase, der Hund holt sich selbstständig Wind. Empfängt er eine frische Wildwitterung - Bewegungsverlangsamung und er soll sich dem Wild auf Vorstehdistanz nähern (wenige Meter). Dann soll er so lange vorstehen oder vorliegen bis der Hundeführer kommt. Der Hund darf nicht einspringen. Nur der Jäger darf Wild hoch machen. Während der Schussabgabe soll sich der Hund ruhig verhalten und darf dem Wild nicht nachprellen. Das erlegte oder krankgeschossene Niederwild muss er auf Kommando suchen, finden, apportieren und sitzend seinem Führer geben. Wasserarbeit Auf Befehl soll der Vorstehhund Wasser annehmen, Schilf systematisch durchstöbern und das Wasserwild hoch machen. Krankgeschossene Stücke soll er auf der Schwimmspur verfolgen und wenn möglich ergreifen. Erlegtes Wild muss apportiert werden. Der Hund soll sich nicht abschütteln und muss dem Hundeführer das Wild sitzend übergeben. Waldarbeit: Arbeit auf der Wundfährte von krankem Schalenwild mit tiefer Nase = Arbeit am Schweißriemen Mit Schweißhalsung und abgedocktem (ausgerolltem) Schweißriemen wird der Hund mehrere Meter vor dem Anschuss abgelegt. Der Hundeführer untersucht den Anschuss auf vorhandene Pirschzeichen (Schweiß, Schnitthaare, Organteilchen, Ausrisse, etc.) Buschierjagd: Jagd in unübersichtlichem Gelände (Buschgelände, Wald etc.), vorwiegen auf Hasen, Fasan und Schnepfe. Er arbeitet genau wie bei der Feldsuche: Wild finden, anziehen, vorstehen, nachziehen und erlegte Stücke apportieren. Vorstehhund soll unter der Flinte des Hundeführers arbeiten, d.h. nicht über den Flintenschussbereich (ca. 35 m) seines Herrn hinaussuchen.
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