Frage 4111 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich
Nicht jeder Lebensraum eignet sich für Fasane. Man spricht daher von der „5W-Regel“. Was versteht man unter dieser Regel? Diskutieren Sie die Problematik um die Stützung des Fasanenbesatzes und welche Maßnahmen sinnvoll sind!
In der Prüfung beantwortest du diese Frage frei. Überleg dir deine Antwort und vergleiche sie dann mit dem amtlichen Antwortvorschlag.
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Antwortvorschlag zu Frage 4111
5W steht für Wald, Wasser, Weide, Wiese und Weizen.
Der Fasan braucht hohe dichte Vegetation (Wald) zum Aufbaumen in der Nacht
Wasser ist für den Fasan zwingend notwendig, Reviere ohne entsprechende Wasserflächen wird er verlassen, Auswilderungsversuche und Besatzmaßnahmen sind sinnlos
Weideflächen sind offene Flächen, die genauso wie die Wiese viel vegetarische und animalische Nahrungsformen bieten. Vor allem die Insekten und deren Entwicklungsformen (Larven, Maden, Puppen) sind für die Aufzucht der Küken essenziell.
Weizen schließlich steht für die Ernährung der adulten Fasane, die in erster Linie Sämereien (Getreide) fressen.
Fasanenaufzucht und Auswilderung ist aber nur zur Stützung von Naturbruten gerechtfertigt und funktioniert deshalb nur dort, wo sich schon seit Jahren Fasane natürlich vermehren und der Lebensraum für diesen Hühnervogel geeignet ist.
Auch zur Wiederbesiedlung ist die künstliche Aufzucht von Fasanen sinnvoll. Dagegen ist das Aussetzen nur zum Zwecke der Steigerung der Jagdstrecken verpönt.
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