Frage 7082 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich

Beschreiben Sie die beiden am meisten verwendeten Jagdhörner, wie unterscheiden sie sich?

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Antwortvorschlag zu Frage 7082

Das Fürst-Pless-Horn wurde 1880 nach Hans Heinrich XI., Fürst von Pless, benannt. (Dem Oberjägermeister unter den Kaisern Wilhelm I. und Wilhelm II., der zu seiner Verbreitung wesentlich beitrug, indem er damit die kaiserlichen Jagden leitete.) Dieses Instrument ist ein in B gestimmtes Naturhorn mit einer Länge von ca. 130 cm. Dem gegenüber steht das Parforcehorn. Dessen Vorgänger, das sogenannte Dampierrehorn, kam bei exklusiven Jagden zu Pferde von Ludwig XIV. zum Einsatz und erreichte Österreich sowie Deutschland über Böhmen. Mit einer längeren Windung von ca. 2,60 m klingt es genau eine Oktave tiefer als das Plesshorn in B. Heute kommen die beiden Hörner bei gemischten B-Gruppen (je zwei Pless und zwei Parforce in B) oft und gerne zum Einsatz.
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