Frage 7073 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich
Erklären Sie die traditionelle Jagd auf die Waldschnepfe im Jahresverlauf!
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Antwortvorschlag zu Frage 7073
Merkspruch:„Reminiscere, putz die Gewehre; zu Oculi, da kommen sie; Laetare, das ist das Wahre; Judica, sie sind noch da; Palmarum, trallarum, Quasimodogeniti – Halt Jäger halt, jetzt brüten sie! Auch wenn die Jagd auf die Schnepfe bei uns im Frühjahr nicht mehr erlaubt ist, bedeutet der Schnepfenstrich im Frühjahr für viele Weidgenossen eine ganz besondere Zeit im Jahr. Der Merkvers nennt die christlichen Sonntage der Fasten- und Osterzeit. Reminiscere und Oculi, zweiter und dritter Sonntag in der Zeit des Verzichts: in den milderen Lagen treffen die ersten Schnepfen ein. Laetare, Mittfasten: nun sind sie allerorts zu sehen, wie sie zwischen Tag und Nacht am Waldrand fliegen, ebenso an Judica, dem ersten Sonntag der Passionszeit. Noch am Palmsonntag freut sich der Jäger und ließ früher ab Sonntag Quasimodogeniti, dem ersten Sonntag nach Ostern, den „Hahn in Ruh“
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