Frage 3032 von 987 · Jagdprüfung Oberösterreich
Diskutieren Sie, welche Maßnahmen zur Verbesserung von Deckung und Äsung sinnvoll sind! Gehen Sie dabei auf die wichtigsten Pflanzen ein und geben Sie Gründe für Ihre Auswahl an!
In der Prüfung beantwortest du diese Frage frei. Überleg dir deine Antwort und vergleiche sie dann mit dem amtlichen Antwortvorschlag.
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Antwortvorschlag zu Frage 3032
Wildäsungsflächen sollten im Optimalfall viele kleine Flächen mit langen Saumzonen darstellen (0,1 – 0,5 ha).
Zur Lebensraumverbesserung des Rebhuhns dienen Brachstreifen mit vielfältiger Krautflora, also eine Art künstlicher Ackerrand mit Unkrautsamen.
Für den Fasan ist der Mais besonders geeignet.
Auf Wildäckern können verschiedene Pflanzen angesetzt werden:
Topinambur bildet nährstoffhaltige Knollen, liefert aber auch Blattäsung, außerdem ist sie
mehrjährig.
Für eine einjährige Wildackeransaat eignet sich hingegen der Buchweizen oder Sonnenblumen
Für das Anlegen von Wildäckern eignet sich eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Ökologisch
wertvolle Flächen wie Magerrasen und Feuchtwiesen dürfen dafür nicht verwendet werden.
Will man vor allem Deckung für den Winter schaffen, so eignet sich der Markstammkohl sehr gut. Für die Herbst- und Winteräsung des Schalenwildes auf einem Wildacker sind Rübsen, Raps,
Ölrettich und Klee ideal. Rübsen, Markstammkohl und Raps sorgen für eine saftige Grünäsung im Winter auch bei längeren Frostperioden.
Für Daueräsungsflächen sind mehrjährige Pflanzen geeignet, z.B. Dauerlupine, Topinambur und Weißklee.
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